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Elbe: Zwischen Flusslandschaft und Schifffahrtsstraße

Elbe: Zwischen Flusslandschaft und Schifffahrtsstraße

20m 15s

Die Elbe in Mitteleuropa ist eine der letzten naturnahen Flusslandschaften: Auf rund 600 Kilometern - zwischen der letzten Staustufe in Tschechien und der Staustufe in Geesthacht bei Hamburg - kann sie frei fließen. Hoch- und Niedrigwasser formten hier vielfältige Lebensräume für teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Doch in Zeiten einer fortschreitenden Klimakrise und des rasanten Artensterbens steht die Elbe unter enormem Druck, der durch die menschliche Nutzung des Flusses noch verstärkt wird. So werden für die kaum noch existente Schifffahrt weiter intensive Baumaßnahmen an der Elbe durchgeführt, die der Flusslandschaft schaden und viel Geld verschlingen.
Wir sprachen mit Iris Brunar,...

Im Umbruch: Seen, Tümpel, Talsperren in der Klimakrise

Im Umbruch: Seen, Tümpel, Talsperren in der Klimakrise

30m 31s

Steigende Temperaturen, ausbleibende oder extreme Niederschläge in Folge der fortschreitenden Klimakrise führen in unseren Seen, Teichen und Talsperren zu sichtbaren Veränderungen. Sie kommen zu den Belastungen etwa durch Dünger, Pestizide und Schadstoffe sowie menschliche Nutzung noch hinzu.

Von A wie Arteninventare über E wie energetische Nutzung bis Z wie Zuflüsse: Mit Prof. Karsten Rinke, Leiter des Departments Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg, sprachen wir über Gewässer in der Klimakrise.

Shownotes:
Department Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magedeburg: www.ufz.de/index.php?de=34221
weiterführende Infos zu Seen in der Klimakrise: www.weiterdenken.de/de/seen-und-teiche-not
Brandenburger Seenreport 2024 des BUND: https://www.bund-brandenburg.de/service/presse/pressemitteilungen/news/bund-seen-in-brandenburg-akut-gefaehrdet/

verschriftlichtes Interview und Infos zu...

Wasser und Wirtschaft: Abrücken vom Green Deal wäre falsch

Wasser und Wirtschaft: Abrücken vom Green Deal wäre falsch

17m 2s

Durch Verbrauch und Nutzung von Wasser beeinflussen Unternehmen sowohl die Menge des zur Verfügung stehenden Wassers, als auch dessen Qualität. Darüber hinaus werden bei Anbau, Herstellung, Transport und Entsorgung von Gütern Treibhausgase ausgestoßen. Diese befeuern die Klima- und damit auch die Wasserkrise zusätzlich.

Wir sprachen mit Uwe Ritzer, Autor des Buches "Zwischen Dürre und Flut", Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung und Investigativ-Journalist über neue Wege im Umgang mit der Ressource Wasser und über die Bedeutung der anstehenden Europawahl für nachhaltiges Wirtschaften.

Dresden: Stadt der

Dresden: Stadt der "durstigen" Industrie

21m 29s

Dürre und Flut lagen in den vergangenen 20 Jahren in Dresden dicht beieinander und sind bis heute eine große Herausforderung für die Stadt. Auf die Fluten 2002, 2006 und 2013 folgten extrem wenig Elbewasser, absinkende Grundwasserstände und ausgetrocknete Bäche in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2022.

Mit Dresdens Umweltbürgermeisterin, Eva Jähnigen, sprachen wir über wassersensible Stadtplanung in einer fortschreitenden Klimakrise. Wie wird Dresden konkret vorbereitet auf Starkregen, Dürre und extreme Temperaturen mit Rekorden von über 39 Grad? Was können Bürger*innen selbst tun? Warum wird Dresden ein neues Flusswasserwerk bauen und was hat das mit dem steigenden Wasserbedarf der Industrie...

Probleme für die Ewigkeit: Kohleabbau und Wasser

Probleme für die Ewigkeit: Kohleabbau und Wasser

21m 42s

Die negativen Auswirkungen des Kohleabbaus sind breit diskutiert. Doch neben dem Verlust von fruchtbarem Land, der Zerstörung intakter Ökosysteme sowie menschlicher Siedlungen und der globalen Erwärmung gibt es einen Aspekt des Kohletagebaus, der häufig weniger beleuchtet wird: Die weitreichenden Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts!

Durch den Kohleabbau wurde und wird massiv in den Wasserhaushalt eingegriffen: Flüsse werden verlegt, enorme Mengen an Grundwasser aus dem Boden gepumpt.

Doch auch nach dem Kohleaus müssen wir uns mit Wasserfragen weiter beschäftigen: Wie wird aus einem Tagebaurestloch eigentlich eine Bergbaufolgelandschaft? Was sind die Vor- und Nachteile einer Flutung von Löchern und wie können diese komplexen Prozesse...

Plastik: Gefahr für unser Wasser

Plastik: Gefahr für unser Wasser

30m 10s

Im Gespräch mit der Meeresbiologin Dr. Rosanna Schöneich-Argent besprechen wir, was das Tempolimit mit Mikroplastik zu tun hat. Wir erfahren mehr über die Verschmutzung unserer Gewässer und was wir dagegen tun können.

Wasser und Landwirtschaft: Brunnen lösen das Problem nicht

Wasser und Landwirtschaft: Brunnen lösen das Problem nicht

24m 42s

Nachhaltig landwirtschaftlich produzieren in einem sich ändernden Klima? Das funktioniert! Wir sprachen mit Claudia Gerster vom Hof Sonnengut in Sachsen-Anhalt über den Umgang mit zunehmender Trockenheit, Starkregen und Wind.

Wasser in der Stadt: Das Pilotprojekt Leipziger BlauGrün

Wasser in der Stadt: Das Pilotprojekt Leipziger BlauGrün

27m 22s

In der Leipziger Innenstadt entsteht ein wasser- und energieeffizientes Viertel mit über 2.000 Wohnungen. Ein Ziel ist, das Regenwasser im Quartier zu speichern. Es versorgt das Grün mit Wasser und hilft so, ein angenehmes Klima für die Bewohner*innen zu schaffen. Die Kanalisation wird entlastet. Wir sprachen mit dem Projektleiter Prof. Roland Arno Müller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig und erfahren mehr über blaugrüne Quartiers- und Stadtplanung anhand des konkreten Pilotprojekts.

The North Drift: Plastikmüll aus Deutschland in der Arktis

The North Drift: Plastikmüll aus Deutschland in der Arktis

24m 21s

Steffen Krones ist Filmemacher. Eine Reise weit in den Norden von Norwegen hat den gebürtigen Dresdner zu seinem Dokumentarfilm „The North Drift“ angeregt. Fasziniert von der Natur der Lofoten stieß er in dem arktischen Paradies immer wieder auf Plastikmüll, auch aus Deutschland. Kann es wirklich sein, dass unser Müll in der Arktis angespült wird? Mit sogenannten Driftern vollzieht er die Reise von Plastik aus Dresden bis nördlich des Polarkreises nach. Entstanden ist dabei nicht nur ein für die Wissenschaft interessantes Werk, sondern auch ein unterhaltsames Lehrstück für uns alle!
Wir sprachen mit ihm über Plastik, seine Recherchen und Erlebnisse sowie...

Für unser Wasser: Von der Nadelkultur zum Mischwald

Für unser Wasser: Von der Nadelkultur zum Mischwald

21m 40s

Im Juli 2022 trafen wir die Waldökologin Dr. Tanja Sanders auf einer Forschungsfläche im brandenburgischen Britz. Wir sprachen mit ihr, wie ihre Erkenntnisse für die gezielte Neubildung von Grundwasser als auch für die Prävention von Waldbränden nutzbar gemacht werden können.

Tanja Sanders arbeitet beim Thünen-Institut auf und mit einer Forschungsfläche in Britz. Hier wachsen unterschiedliche Baumarten, nach Arten getrennt bzw. gemischt. Weit unter den Wurzeln der Bäume wird das versickernde Wasser von so genannten Lysimetern aufgefangen und gemessen. So lässt sich feststellen, welche Bäume wie viel Wasser versickern lassen und damit zur Neubildung von Grundwasser beitragen: In Zeiten zunehmender Dürre...