Alles klar!? Wasser in der Krise

Was bedeuten steigende Temperaturen, Starkregen und extreme Trockenheit einer fortschreitenden Klimakrise für das Leben der Menschen? Welche Herausforderungen stellen sich für die Umwelt, aber auch für die Wirtschaft? Wie wirkt sich die Klimakrise auf den natürlichen Wasserhaushalt vor Ort aus? Wird es künftig noch genügend Wasser für alle Bedarfe geben und wie wird sich unser Leben verändern? Welche politischen Weichenstellungen sind jetzt regional und global nötig, um die immer weiter an Dynamik gewinnende Klima- und Wasserkrise abzubremsen? Welche Anpassungen werden nötig sein, um in Zeiten massiver Wetterextreme zu (über)leben?
Diese und viele weitere Fragen rund ums Wasser stellen wir Expert*innen!

Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.
Sie finden es hier: www.weiterdenken.de/de/wasserausstellung

Alles klar!? Wasser in der Krise

Neueste Episoden

Besser Leben mit Miniwäldern in der Stadt

Besser Leben mit Miniwäldern in der Stadt

21m 59s

Enorm aufgeheizter Asphalt und Beton. Wenig Grün, das Schatten spendet und für Abkühlung sorgt. Immer heißere und trockene Sommer, aber auch Starkregen-Ereignisse werden in Städten zur Gefahr. Mit Miniwäldern kann für ein besseres Klima, Arten-, Wasser- und Hitzeschutz in der Stadt gesorgt werden. Ganz praktisch wird es aktuell in Dresden. Hier haben sich Bürger*innen aufgemacht, mit dem Projekt "Mein Baum - mein Dresden 2.0" Miniwälder in die Stadt zu bringen. Es geht um 550.000 Bäume, eine Waldinsel für jeden Stadtteil. Wir sprachen mit Nora Huxmann, Juniorprofessorin an der TU Dresden, über das geplante Projekt und bisherige Erkenntnisse über Miniwälder.

Shownotes:...

Elbe: Zwischen Flusslandschaft und Schifffahrtsstraße

Elbe: Zwischen Flusslandschaft und Schifffahrtsstraße

20m 15s

Die Elbe in Mitteleuropa ist eine der letzten naturnahen Flusslandschaften: Auf rund 600 Kilometern - zwischen der letzten Staustufe in Tschechien und der Staustufe in Geesthacht bei Hamburg - kann sie frei fließen. Hoch- und Niedrigwasser formten hier vielfältige Lebensräume für teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Doch in Zeiten einer fortschreitenden Klimakrise und des rasanten Artensterbens steht die Elbe unter enormem Druck, der durch die menschliche Nutzung des Flusses noch verstärkt wird. So werden für die kaum noch existente Schifffahrt weiter intensive Baumaßnahmen an der Elbe durchgeführt, die der Flusslandschaft schaden und viel Geld verschlingen.
Wir sprachen mit Iris Brunar,...

Im Umbruch: Seen, Tümpel, Talsperren in der Klimakrise

Im Umbruch: Seen, Tümpel, Talsperren in der Klimakrise

30m 31s

Steigende Temperaturen, ausbleibende oder extreme Niederschläge in Folge der fortschreitenden Klimakrise führen in unseren Seen, Teichen und Talsperren zu sichtbaren Veränderungen. Sie kommen zu den Belastungen etwa durch Dünger, Pestizide und Schadstoffe sowie menschliche Nutzung noch hinzu.

Von A wie Arteninventare über E wie energetische Nutzung bis Z wie Zuflüsse: Mit Prof. Karsten Rinke, Leiter des Departments Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg, sprachen wir über Gewässer in der Klimakrise.

Shownotes:
Department Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magedeburg: www.ufz.de/index.php?de=34221
weiterführende Infos zu Seen in der Klimakrise: www.weiterdenken.de/de/seen-und-teiche-not
Brandenburger Seenreport 2024 des BUND: https://www.bund-brandenburg.de/service/presse/pressemitteilungen/news/bund-seen-in-brandenburg-akut-gefaehrdet/

verschriftlichtes Interview und Infos zu...

Wasser und Wirtschaft: Abrücken vom Green Deal wäre falsch

Wasser und Wirtschaft: Abrücken vom Green Deal wäre falsch

17m 2s

Durch Verbrauch und Nutzung von Wasser beeinflussen Unternehmen sowohl die Menge des zur Verfügung stehenden Wassers, als auch dessen Qualität. Darüber hinaus werden bei Anbau, Herstellung, Transport und Entsorgung von Gütern Treibhausgase ausgestoßen. Diese befeuern die Klima- und damit auch die Wasserkrise zusätzlich.

Wir sprachen mit Uwe Ritzer, Autor des Buches "Zwischen Dürre und Flut", Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung und Investigativ-Journalist über neue Wege im Umgang mit der Ressource Wasser und über die Bedeutung der anstehenden Europawahl für nachhaltiges Wirtschaften.